Dank-, Bitt- und Fürbittgebete

 

Auf guten Wegen

Wir bitten dich, Gott, für alle Menschen, die auf den Wegen ihres Lebens unterwegs sind, behüte und bewahre sie, lass sie gute Begleiter finden, die ihnen helfen und zur Seite stehen, schenke ihnen Ausdauer und langen Atem, damit sie ihren Weg nicht aus den Augen verlieren, schenke ihnen Orientierung, damit sie sich nicht verlaufen, gib ihnen Mut und Hoffnung und die Gewissheit, dass du am Ende aller Wege auf sie wartest.

Wir bitten dich, Gott, für die Menschen in anderen Regionen und Erdteilen, schenke Frieden und Gerechtigkeit, damit ihre Lebenswege nicht vorzeitig abbrechen durch Hunger und Kriege, durch Not und Gewalt, gib sauberes Wasser und gute Nahrung, damit Kinder gesund aufwachsen und Eltern ihnen auf ihrem Lebensweg beistehen können.

Wir danken dir, Gott, für diesen guten Morgen, an dem du uns Kraft und Energie zum Aufstehen geschenkt hast, Mut und Zuversicht loszugehen, Ausdauer und Hoffnung, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, schließlich die Freude, hier zusammen mit allen anderen anzukommen.
Bleibe bei uns auf unserem weiteren Lebensweg, verlass uns nicht auf Höhen und in Tiefen, behüte und bewahre uns bis einmal alle Bewegung zur Ruhe kommen wird in dir.

(Klaus Nagorni)

     

    Wir, deine Gedanken

    Herr, unser Gott, als deine Gedanken hast du uns geschaffen, dir zum Bild.
    Schenke, dass wir deine guten Gedanken sind, die ihre Herkunft von dir, guter Gott, der Welt erkennbar werden lassen.
    Schenke, dass wir deine schöpferischen Gedanken sind, die sich nicht im Althergebrachten verlaufen, sondern der Welt eine Ahnung geben von ihrem Schöpfer.
    Gib, dass wir einleuchtende Gedanken sind, die nicht die Dunkelheit, sondern das Licht in der Welt verstärken. Gib, dass wir hilfreiche Gedanken sind, die Probleme lösen, statt sie zu beklagen.
    An Christus erkennen wir, welche Gedanken du über uns und unsere Welt hast. Lass uns seine Nähe suchen, damit wir uns nicht in Selbstverbissenheit verlieren.
    Lass uns erfahren, was es heißt „ich will euch erquicken“. Damit wir nicht vor lauter Anstrengungen zu leben vergessen.
    Damit wir das Leben aus der deiner Hand schöpfen, jeden Tag neu, erfrischend und erquickend, wie du es versprochen hast.

    (Klaus Nagorni)

         

        Wozu brauchen wir Dank-, Bitt- und Fürbittgebete?

        Dank:
        Schon die kleinen Kinder ermahnt man zum "Danke-Sagen". Warum tun wir das? Wir wollen mit dem Dank wohl den Geber einer Gabe ehren. Nehmen wir das einmal so im Blick auf den Dank Gott gegenüber: Wer Gott Dank sagt, der ehrt ihn; der erkennt an, dass er der Geber aller guten Gaben ist.

        Bitte:
        Aber wir dürfen Gott auch bitten: um das tägliche Brot, um Bewahrung und Hilfe, um Vergebung, für uns und andere Menschen.

        Fürbitte:
        Hier beten wir nicht nur für uns sondern auch für andere - also "Für-Andere-Beten" ist "Fürbitte".