Aktuelles
Lesen Sie hier die aktuellen Informationen aus dem BUE
Das Büro für Umwelt und Energie - kurz BUE - informiert Sie auf dieser Seite zu aktuellen Themen und Events. Ihre Ansprechpartner/innen sind: Anita Quicker, Felix Schweikhardt, Sonia Erdmann, Dr. André Witthöft-Mühlmann und Sonja Klingberg-Adler (siehe Foto von links nach rechts). Weitere Angebote des BUE finden Sie hier.
13. März 2012: Jahrestreffen des ökumenischen Netzwerks für kirchliches Umweltmanagement
Am 13. März 2012 trafen sich die Mitglieder des ökumenischen Netzwerks „Kirchliches Umweltmanagement (KirUm)“ zum alljährlichen Erfahrungsaustausch und zur Erörterung gemeinsamer Projekte. Die Konferenz fand dieses Mal in Schmerlenbach im Tagungszentrum des Bistums Würzburg statt. Folgendes stand auf der Tagesordnung: Die Aus- und Fortbildung von Männern und Frauen, die den Aufbau und die Weiterführung von Umweltmanagement verantwortlich begleiten (sog. "kirchliche Umweltauditoren"), die Standards für ein an EMAS angelehntes kircheneigenes Umweltmanagement („Grüner Gockel“), die Ausbildung und der Einsatz sog. „Umweltrevisoren“ (die das Umweltmanagement in Kirchengemeinden und Einrichtungen begutachten können) und die Beteiligung am 98. Deutschen Katholikentag in Mannheim (16.-20. Mai 2012).
Mitglied im Ökumenischen Netzwerk Kirchliches Umweltmanagement sind derzeit 45 katholische Bistümer, evangelische Landeskirchen, Einrichtungen und zwei Freikirchen, unter ihnen auch das Bistum Würzburg und der Caritasverband für die Diözese Würzburg. Inzwischen können über 600 kirchliche Einrichtungen und Kirchengemeinden ein geprüftes Umweltmanagement vorweisen.
Weitere Informationen dazu finden Sie auch hier: www.kirum.org
Tasche tragen - Klimaschutz wagen
Ihre persönliche Tasche zur Klimaschutzkampagne in limitierter Auflage! Am 11. Februar 2011 startete die Landeskirche die Umsetzung Ihres Klimaschutzkonzepts mit einer denkwürdigen Auftaktveranstaltung: Sie hüllte den Kirchturm der Heidelberger Heiliggeistkirche in einen leuchtend orangen Schal, um auf die Dringlichkeit des aktiven Klimaschutzes aufmerksam zu machen. Ziel: - 40 % CO2 bis 2020 gegenüber dem Vergleichsjahr 2005! Nun – ein Jahr später – wurde der XXL-Schal für Sie in den Neckar-Odenwald-Werkstätten der Johannes-Diakonie Mosbach und in Kooperation mit dem Design-Büro Loony zu modischen Umhängetaschen in limitierter Auflage recycelt. Jede Tasche trägt einen Info-Flyer mit Einzelnummer und persönlicher Unterschrift von Landesbischof Ulrich Fischer!
Tragen Sie den Klimaschutz voran:
• Mit der Bestellung Ihrer Klimaschutztasche tragen Sie dazu bei, dass auch unsere Kleinsten lernen, wie man Natur und Klima schützen kann, denn 25% des Verkaufserlöses fließen in die Umweltpädagogik-Schulungen der Evangelischen Landeskirche.
• Mit Ihrer Tasche zeigen Sie, dass es sich in unserer Wegwerfgesellschaft lohnt, gewissenhaft mit unseren Rohstoffen umzugehen. Sie setzen ein Zeichen für aktives Produkt-Recycling!
• Mit der Tasche tragen Sie die Klima-Botschaft der Evangelischen Landeskirche in die Welt hinaus: - 40 % CO2 bis 2020 gegenüber dem Vergleichsjahr 2005! Kirche kann das!
Klimaschutz – mal ganz bequem:
• Ihre Tasche ist geräumig. In ihr finden gut zwei breite Aktenordner Platz.
• Die Tasche ist modisch und stabil gefertigt. Der Umhängeriemen aus Autogurtmaterial ermöglicht ein sicheres Tragen und der breite Klettverschluss sorgt dafür, dass nichts verloren geht.
• Klimaschutz leicht gemacht: Weil zu Gunsten des Recyclings auf aufwendige Extras verzichtet wurde, ist die Tasche ein Leichtgewicht auf Ihrer Schulter.
Bestellung und Preis:
Ihre Tasche bestellen Sie im BUE bei Anita Quicker: E-Mail: anita.quicker@ekiba.de, Telefon: 0721-9175-823. Die Tasche kostet 39,90 Euro (zzgl. Versandkosten). Davon fließen 25% in die Umweltpädagogik-Schulungen der Evangelischen Landeskirche!
Weitere Infos finden Sie hier: www.ekiba.de/klimaschutz2020
Video-Beitrag: Vom Schal bis zur Recycling-Tasche - Die Klimaschutzkampagne von A bis Z
Sehen Sie hier den Video-Beitrag: Vom XXL-Schal bis zur modischen Recycling-Tasche - Die Klimaschutzkampagne von A bis Z
Das Video zeigt die XXL-Schalherstellung, die Auftaktveranstaltung in Heidelberg inklusive Passanten-Interviews, ein Interview mit dem Umweltbeauftragten der Ev. Landeskirche Dr. André Witthöft-Mühlmann zur Klimabilanz 2012 und Ökostromnutzung in Gemeinden. Darüber hinaus werden positive Klimabeispiele u. A. aus den Badischen Kirchen- und Pfarrgemeinden vorgestellt (St. Blasien, Lukasgemeinde Karlsruhe, Kirchengemeinde Buchenberg, Schloss Beugen). Der weiteren wird berichtet, wie viele Gemeinden bereits den Grünen Gockel oder den Energiecheck Sparflamme durchgeführt haben. Und schlussendlich wird gezeigt, was aus den Stoffmengen des Schals geworden ist: Sie wurden in Kooperation mit dem Design-Büro Loony in den Neckar-Odenwald-Werkstätten der Johannes-Diakonie Mosbach zu modischen Umhängetaschen weiter verarbeitet. Die Taschen sind übrigens käuflich beim BUE zu erwerben über: anita.quicker@ekiba.de
Der Kurz-Videobeitrag zur Kampagne "Klimaschutzräume"
Sehen Sie hier den Kurz-Videobeitrag zur Kampagne "Klimaschutzräume" - der Klimaschutzkampagne der Evagelischen Landeskirche in Baden. Das Video zeigt unter Anderem den Auftakt der Kampagne - bei welcher der Kirchturm der Heidelberger Heiliggeistkirche am 11. Februar 2011 in einen neon-orangen XXL-Schal gehüllt wurde.
29. Januar 2012: Der Grüne Gockel für Bühl!
In Rekordtempo zum Grünen Gockel: schon ein Jahr nach dem Beschluss wurden am 29. Januar der Kirchengemeinde Bühl die Zertifikate überreicht! Von links: Pfarrer Häuser, Umweltbeaufragter Karl Müller, Dr. André Witthöft-Mühlmann-Umweltbeauftragter der Landeskirche, Werner Venter - Kirchengemeinderatsvorsitzender und das Umweltteam. Das BUE gratuliert ganz herzlich!
12. Dezember 2011: Ergebnis der Klimakonferenz verpflichtet auch die Kirche!
André Witthöft-Mühlmann nimmt in einer Pressemitteilung Stellung zu den Ergebnissen des UN-Klimagipfels in Durban, der vom 28. November bis 9. Dezember stattfand:
"Das Ergebnis der Weltklimakonferenz von Durban verpflichtet die Kiche zu noch größeren Anstrengungen bei der Umsetzung ihrer Programme zum Klimaschutz. Dazu müssen wir noch stärker als bisher die aktive Mitwirkung der Gemeinden erreichen!"
Die in letzter Minute beim UN-Klimagipfel erzielte Einigung sei auch ein Ergebnis des beharrlichen und drängenden Engagements, das Umweltverbände und Kirchen in die Konferenz in Durban eingebracht hätten, erklärte Witthöft-Mühlmann weiter.
Allerdings sei der Fortschritt sehr bedingt. Der Fahrplan, der bis 2015 zu einem verbindlichen Abkommen mit Gültigkeit ab 2020 für alle Länder führen soll, die Verlängerung des Kyoto-Protokolls sowie die Eirichtung eines Globalen Klimafonds seien in ihren einzelnen Regelungen zu unbestimmt, kritistert der Umweltbeauftragte weiter. Zwar begrüße er es, dass nunmehr alle Staaten der Welt an Bord seien. Doch werde dieses gemeinsame Boot wahrscheinlich zu langsam Fahrt aufnehmen, um...
Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier: Pressemitteilung zu Durban-Ergebnis
Dr. André Witthöft-Mühlmann am 5.12.2011 im SWR-Interview zu UN-Klimagipfel in Durban
Am 5. Dezember 2011 gab Dr. André Witthöft-Mühlmann im SWR ein Inteview zur UN-Klimakonferenz, die in diesem Jahr in Zeitraum vom 28. November bis 9. Dezember in Durban stattfand.
Er mahnte zur Klimaverantwortlichkeit: Die Zeit des Konsens sei vorbei. Deutschland könne nicht tatenlos abwarten, sondern müsse selbst voranschreiten, auch wenn andere Länder nicht mitzögen, denn das Klima warte nicht auf politische Entscheidungen. Außerdem böten auch schwierige Veränderungen wichtige Chancen: So könne sich ein Engagement im Bereich der Erneuerbaren Energien auch als Wettbewerbsvorteil für Deutschland herausstellen.
Ein gemeinsames Voranschreiten mit der Politik sei wünschenswert und wichtig, dennoch trage jeder persönlich zum Klimawandel bei und müsse selbst aktiv werden. Drei Bereiche böten hier wichtige Handlungsfelder: Der Bereich Gebäudesanierung und -Nutzung, der Bereich Mobilität mit Schwerpunkt Auto und Flugreisen und der Bereich Ernährung mit Augenmerk auf dem Fleischkonsum.
Wie aber könne man die Menschen emotional erreichen, damit sie aktiv werden? Hier sei vor allem wichtig, das Thema in den Medien und im Alltag jedes Menschen präsent zu halten. Indem man begreife, was auf dem Spiel steht und immer wieder Selbstreflexion seines Handelns betreibe, könne man Handlungsmotivationen schaffen.
Download: SWR-Interview mit Dr. Witthöft-Mühlmann zu UN-Klimagipfel in Durban.mp3
BUE stellt sich auf Dekanskonferenz vor am 27.09.2011
Am 27. September war das Büro für Umwelt und Energie auf der Dekanskonferenz in Bad Herrenalb zu Besuch. Hier stellte das junge Team sich und seine einzelnen Tätigkeitsfelder vor. Schwerpunkt der Präsentation waren die Klimaschutzziele der Evangelichen Landeskirche in Baden, der Grüne Gockel, der Energiecheck Sparflamme und das Online-Erfassungstool Avanti. Außderdem wurde ein Querschnitt der Gemeinden und Kirchenbezirke gezeigt, die bereits Grüner Gockel und Sparflamme machen bzw. gemacht haben und wo noch Handlungsbedarf besteht. Wir danken für die motivierenden Worte von Herrn Landesbischof Ulrich Fischer, die uns in unserer Arbeit bestärkt haben und weiter bestärken werden. Und wir hoffen, dass wir durch unseren Besuch weitere Gemeinden für den Grünen Gockel und die Sparflamme, aber auch für unsere weiteren Klimaschutzinstrumente gewinnen können.
BUE hält Andacht im Ev. Oberkirchenrat am 27.09.2011
Für den 27. September erstellte das Büro für Umwelt und Energie (BUE) erstmalig eine eigene Andacht. Passend zur (seit 1. September vom europäischen christlichen Umweltnetzwerk ausgerufenen) Periode der Schöpfungszeit wurde das Thema "Nachhaltigkeit" als Schwerpunktthema gesetzt und an die Schönheit der Schöpfung und deren Bedeutung für alles Leben erinnert.
KUA-Schulung (Ausbildungskurs zum/zur Kirchlichen Umweltauditor/in) vom 23.-25.09.2011
Vom 23. bis 25. September 2011 fand das erste Schulungs-Wochenende für die Ausbildung zum/zur kirchlichen Umweltauditor/in (KUA) im Moratahaus in Heidelberg statt. Die Teilnehmer/innen erlebten bei bestem Sonnenschein ein abwechslungsreiches Programm und erfuhren viel Wissenswertes über das Umweltmanagement nach EMAS und Grüner Gockel, über Energieeinsparungen, Abfallvermeidung und Vieles mehr.
Büro für Umwelt und Energie beim Tag der Schöpfung auf der Gartenschau in Horb
Am 2. September wurde auf der Gartenschau in Horb der Tag der Schöpfung gefeiert. Dieser Tag wird nun schon seit 10 Jahren immer am ersten Freitag im September begangen und stand in diesem Jahr passend zum Gartenschaukonzept am Neckar unter dem Motto "Wie ein Baum am Wasser gepflanzt". Der Tag soll dazu dienen sich auf Gottes Schöpfung und deren Bewahrung zu besinnen. Das Büro für Umwelt und Energie war in Horb auch mit einem Stand vertreten und informierte über das Umweltmanagement "Grüner Gockel" und weitere Angebote für Kirchengemeinden.
Ökostromanteil in Deutschland knackt die 20%-Marke!
Die Erneuerbaren Energien haben in Deutschland erstmals die 20-Prozent-Marke übersprungen: Nach Einschätzung vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) decken die Erneuerbaren Energien nun 20,8 Prozent des deutschen Strombedarfs. Zum Vergleich: im ersten Halbjahr von 2010 waren es nur 18,3 Prozent.
Das BUE freut sich über diese positive Entwicklung und dankt allen Nutzern der Erneuerbaren Energien!
Quelle: http://www.bdew.de/
Das BUE gratuliert!
Wir graulieren der Kirchengemeinde Rheinfelden zur Validierung am 17. März 2011 und zur Zertifikatüberreichung am 24. Juli 2011.
Außerdem gratulieren wir der Kirchengemeinde Kürnbach zur erfolgreichen Re-Validierung am 27. Juni 2011.
Herzlichen Glückwunsch!
Als neue Teilnehmer begrüßen wir die Kirchengemeinden Haßmersheim, Hochhausen, Neckarmühlbach und Fahrnau.
Herzlichen Willkommen im Grünen Gockel!
Facebook und das Büro für Umwelt und Energie (BUE)
Seit 4. August 2011 ist das BUE auch auf der EKIBA-Facebookseite mit diversen Umweltthemen vertreten. Wir freuen uns über Ihre Beteiligung, Anregungen, Kommentare und Meinungen zu unserer Arbeit!
Klicken Sie sich hier zum EKIBA-Facebook.
Neue Karten zeigen Schwerpunkte des Umweltengagements in Baden
Um zukünftige Aktionen besser planen zu können, erstellte das Büro für Umwelt und Energie eine geographische Übersicht über den bisherigen Stand des Umweltengagements in den verschiedenen Kirchenbezirken. Dabei zeigte sich, dass in Bezirken wie Überlingen-Stockach und Mannheim bereits die Hälfte aller Gemeinden am Grünen Gockel teilnimmt, während in sechs anderen Bezirken noch keine einzige Gemeinde unterwegs ist. In Pforzheim haben dafür bereits drei Viertel aller Gemeinden den Energiecheck Sparflamme durchgeführt. Das Büro für Umwelt und Energie plant nun seine „Leuchttürme“ weiter zu stärken und gleichzeitig die Aktivitäten in den schwächeren Bezirken stark auszubauen.
Schulung in Emmendingen erklärt Ablauf des Internen Audits
Am 28. Juni reiste das Büro für Umwelt und Energie ins Dekanatsgebäude nach Emmendingen, um Umweltbeauftragte und Umweltauditoren in die Geheimnisse eines Internen Audits einzuweihen. Interne Audits werden jährlich in allen Grüner-Gockel-Gemeinden durchgeführt. Sie sollen die Umweltteams auf ihrem Weg unterstützen und zusätzliche Potentiale aufzeigen. Nach einem Impuls von Dekan Geyer informierte Herr Dr. Witthöft-Mühlmann, Leiter des Büros für Umwelt und Energie darüber, worauf bei der Durchführung eines Internen Audits zu achten ist. Insgesamt zeigte die Schulung, dass trotz gewisser einzuhaltender Formalismen Umweltmanagement vor allem ziemlich viel Freude machen kann.
Schulung Recht und Sicherheit stärkte Teilnehmer/innen
Am 28.5.2011 fand in Schwetzingen im Rahmen des Schulungsprogramms Grüner Gockel eine Schulung „Recht und Sicherheit“ statt, denn Rechtskonformität ist ein wichtiges Thema beim jährlichen Internen Audit in den Kirchengemeinden. Thomas Heinrichs, auch im Hauptberuf täglich mit Sicherheitsfragen beschäftigt, führte die Teilnehmer/innen kompetent in das Themenfeld ein. Der Referent vermittelte die vielfältigen Informationen sehr lebendig und mit vielen Beispielen, so dass sich die Teilnehmer/innen nach dem Seminar für Ihre konkreten Arbeiten in den Gemeinden bestens vorbereitet und gestärkt fühlten.
NEUES FÜR ALLE:
- Im Verbandskasten muss es Kühlkissen geben, welche Kühlen, wenn man Sie mechanisch bearbeitet. Diese bitte nachrüsten!
- Die Gefahrstoffverordnung und –symbole haben sich geändert. Deshalb ggf. neue Sicherheitsdatenblätter anfordern, welche dann beide Symbole (alt und neu) haben.
Ein Schal für Heiliggeist! - Auftakt der Klimaschutzkampagne der Ev. Landeskirche in Baden
Am 11. Februar 2011 wurde die Heiliggeistkirche in Heidelberg in einen neon-orangen Schal gehüllt. Die Botschaft: Wir wollen das Klima schützen! - 40% CO2 in unseren Gemeinden und Einrichtungen bis 2020! Interessieren Sie sich für unsere Kampagne und was dahinter steckt? Weitere Informationen finden Sie hier.
Das BUE forscht!
Im Zeitraum 2010-2011 hat das BUE in Zusammenarbeit mit der Fernuniversität Hagen die Masterarbeit im Studiengang Umweltwissenschaften zum Thema "Kirche und Klimaschutz am Beispiel der Evangelischen Landeskirche in Baden", erstellt von Frau Sonja Ghahremani, betreut.
Die Masterarbeit untersucht die verschiedenen Instrumente des Klimaschutzkonzeptes der Evangelischen Landeskirche in Baden hinsichtlich ihrer Kosten-Nutzen-Relation. Im Ergebnis kann gezeigt werden, dass das kirchliche Umweltmanagement Grüner Gockel zu einem wirtschaftlichen Gewinn bei der Einsparung einer Tonne CO2 führt,während die Umstellung auf Ökostrom oder energetische Sanierungen mit einem monetären Aufwand pro vermiedener Tonne CO2 verbunden sind.
Hier finden Sie die Kurzfassung der Masterarbeit: "Kirche und Klimaschutz am Beispiel der Evangelischen Landeskirche in Baden" (Download Kurzfassung)
Festlicher Gottesdienst in Buchen zur Überreichung des Zertifikates
Am Sonntag, den 4. Juli 2010 wurde der Kirchengemeinde Buchen im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes das Zertifikat Grüner Gockel überreicht. Die Gemeinde kann damit auch nach außen demonstrieren, dass sie ein Umweltmanagementsystem nach den Vorgaben der europäischen Umweltaudit-Verordnung eingeführt hat.
Mehr Informationen finden Sie in den beiden Zeitungsartikeln unten: Ein Interview mit Pfarrerin Fischer und dem Umweltbeauftragten Schöpf vom 2.7.2010 und den Bericht über den Gottesdienst vom 6.7.2010.
Eindrücke vom Grüner Gockel - Jahrestreffen 2010
Die Teilnehmer am 1. Jahrestreffen der Grüner Gockel-Gemeinden am 18. und 19. Juni 2010 in der Evangelischen Tagungsstätte Schloss Beuggen waren am Ende vollends zufrieden. Das Treffen bot TOP-aktuelle Informationen der Geschäftsstelle und jede Menge Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch - nicht nur zwischen den verschiedenen Gemeinden, sondern auch zwischen Mitarbeitern in den Umweltteams, Kirchlichen UmweltauditorInnen und der Geschäftsstelle.
Durch das offene Konzept des Treffens war genügend Gelegenheit, um Themen zu besprechen, die in vielen Gemeinden immer wieder zu Fragen, Problemen und Diskussionen führen. Und für alles, was nicht im Rahmen der Gruppenarbeit behandelt werden konnte - ob im Zusammenhang mit dem Grünen Gockel oder nicht - war auch noch beim gemütlichen Beisammensein am Abend Zeit.
Informationen der Geschäftsstelle gab es zu den Themen:
- Klimaschutzkonzept der Badischen Landeskirche
- Neuerungen durch EMAS III
- Umweltmanagementsoftware AVANTI
Die wichtigsten Themen, die in den Gruppen besprochen wurden waren:
- Masterarbeit von Sonja Gahremani zur Motivation der Mitarbeiter in den Umweltteams
- Umweltfreundliche Beschaffung in Kirchengemeinden
- Unterstützung der Gemeinden nach der ersten Validierung
- Erfahrungen mit dem E-Check
- Klimaschutzkonzept: Analyse der tatsächlichen Einsparungen
- Wie kann der Erfahrunsaustausch zwischen den Gemeinden verbessert werden?
So war es auch nicht verwunderlich, dass die abschließenden Kommentare der Teilnehmer durchweg positiv ausfielen und sich alle dafür aussprachen, ein solches Treffen jedes Jahr durchzuführen. Das Jahrestreffen 2011 wird am 16. und 17. September 2011 in Bad Herrenalb stattfinden.
Eine Teilnehmerin, Frau Müller-Bernhard aus der Kirchengemeinde Bammental, hat ihre Eindrücke schriftlich festgehalten (Download unten).
Fotos:
1. Die neuesten Informationen der Geschäftsstelle wurden im großen Kreis vorgestellt und diskutiert.
2. Die Themen für die Gruppenarbeit wurden von den Teilnehmern selbst ausgewählt und abgestimmt.
3. Abschlusskommentare
Archiv
- Validierung der Kirchengemeinde Buchen (22.4.2010)
- Zertifizierung der Paulusgemeinde Wiesloch (17.1.2010)
- Nachhaltig predigen - Predigtanregungen zum Thema Nachhaltigkeit! (08.12.2009)
- Klimaschutzkonzept der Ev. Landeskirche in Baden (19.11.2009)
- Kirchengemeinde March zertifiziert (29.11.2009)
- Kirchengemeinde Ludwigshafen am Bodensee validiert (16.11.2009)
- Buchenberg: Fleecedecken für Gottesdienstbesucher (Nov. 2009)
- Auftakt in Mannheim Schönau (27.9.2009)
- Kirchengemeinde Furtwangen zertifiziert (20.6.2009)
- Auftaktveranstaltung der 11. Mannheimer Grüner Gockel-Gemeinde (7.6.2009)
- Kirchentag 2009: "Tut dem Klima gut" (Mai 2009)
- Kirchengemeinde Hockenheim erfolgreich validiert (11.5.2009)
- Zwei Weinheimer Gemeinden revalidiert! (5.5.2009)
- Das Schulungsprogramm 2009 ist da!
- Das Umweltteam von Furtwangen hat es geschafft! (28.04.2009)
- "Energiesparen kindgerecht" fand großen Anklang (23.03.2009)
- Zwei Konstanzer Gemeinden validiert (27.03.2009)
- Weitere vier Mannheimer Gemeinden erfolgreich revalidiert (08.03.2009)
- Abschlussbericht des Büros für Umwelt und Energie 2009 (01.02.2009)
- 8 landeskirchliche Einrichtungen haben mit dem Grünen Gockel begonnen (29.01.2009)
- Die ersten 5 neuen Grüner-Gockel-Gemeinden 2009 (29.01.2009)
- Seit Ende 2008 sind 34 Gemeinden und 2 landeskirchliche Einrichtungen validiert (29.01.2009)
- Konkrete Ziele für das Kirchliche Umweltmanagement - Zukunftskongress in Karlsruhe (30.10.2008)

Rhein Neckar Zeitung 6.7.2010: Bericht über die Zertifizierung in Buchen