Aktuelles bei den Missionarischen Diensten
Hier finden Sie aktuelle Informationen. Unsere Tagungen sind im KALENDER eingestellt.
AMD-Quadrat
Berichte und Erfahrungen aus unseren Arbeitsgebieten, erscheint 2x jährlich. Bei Interesse einfach abonnieren. Bestellung
WOHIN
Unser Jahresprogramm mit allen Angeboten an Tagungen und Freizeiten. Bei Interesse einfach abonnieren. Bestellung
Menschen begegenen Jesus - neue Zeitreise von Sinnenarbeit - Bibel erleben!
Ein voller Gottesdienst mit glücklichen Aufbaumitarbeitern und Menschen, die bald als Gruppenbegleiter, als Assistenten mit zwei kleinen Rollen während der Führung oder als Kassenmitarbeiter Dienst tun, erlebten am Sonntag, den 4.3.12 einen guten Auftakt. Die erste Führung mit geladenen Gästen, war zwar zu voll, aber in einer sehr gelösten Atmosphäre.
Mehr als 4700 Menschen sind bereits angemeldet und über 200 Führungen gilt es zu organisieren. Das neue Thema kommt an und beeindruckt. Die viele Mühe und der Fleiß von rund 100 Mitarbeitern hat sich gelohnt. Nun können Menschen einen tiefe Einblick in den christlichen Glauben bekommen ohne religiöse Handlungen und mit der Freiheit nicht vereinnahmt zu werden. Auch die Werte der christlichen Kultur werden auf einfühlsame Weise vermittelt.
INTENSIVTAG ERWACHSEN GLAUBEN
Am 4. Februar 2012 veranstalteten AMD und EEB einen Intensivtag zu den Kursen zum Glauben. Allein aus der Pfalz nahmen 15 Pfarrerinnen und Pfarrer teil. Der Missionsauftrag des auferstandenen Christus strukturierte die beiden Hauptthemen:
"Geht hin in alle Lebens-Welten" - Professor Dr. Heinzpeter Hempelmann machte exemplarisch mit dem Milieu der "Performer" bekannt.
"... und lehret sie." - Pfarrer Dr. Götz Häuser beschrieb Ziele und Wege der Umsetzung für die EKD-Kampagne Kurse zum Glauben. Dieses Referat finden Sie hier als Download, genauso wie der poetische Impuls "My way" von Professor Dr. Ludwig Burgdörfer, Leiter des Missionarisch-Ökumenischen Dienstes in der Evang. Kirche der Pfalz
ERINNERN & VERTRAUEN
Glaubenskurs für Hochbetagte
Die Zahl der hochbetagten Menschen steigt. Viele sind in ihren letzten Lebensjahren auf die Betreuung im Pflegeheim angewiesen. Speziell für sie haben wir den Glaubenskurs ERINNERN & VERTRAUEN entworfen.
Der Kurs besteht aus acht jeweils etwa einstündigen Gesprächseinheiten. Er kann von Seelsorger/innen, Beschäftigten in der Pflege o. Betreuung oder auch von Ehrenamtlichen durchgeführt werden. Der Kurs wendet sich an Gruppen von hochbetagten Menschen in Alters- und Pflegeheimen oder auch in der Gemeindearbeit. Die Einheiten können auch einzeln durchgeführt werden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich und der Vorbereitungsaufwand ist minimal.
Mit einem Alltagsgegenstand wird die Gruppe zu einem biblischen Thema hingeführt. Bibelworte, Fragen und Impulse geben dem Gespräch Richtung und Inhalt vor. Aber das Wichtigste sind die Beiträge der Teilnehmenden. Hier ist ihre Lebenserfahrung gefragt. Abgeschlossen wird jedes Gespräch mit einem Choralvers, den alle Teilnehmenden für sich mitbeten können.
Der Kurs umfasst folgende Kapitel:
- Vergiss nicht zu danken! - Danken lernen für das Schöne im Leben
- Mensch, ärgere dich nicht! - Lernen, auch schwierige Lebenswege zu akzeptieren
- Die Schuld erließ er ihm auch - Vergebung als Grundlage für unser Verhältnis zu Gott
- Mit zweierlei Maß - Die Notwendigkeit, auch Anderen zu vergeben
- Ganz der Vater - Jesus Christus, der Sohn Gottes
- Ich bin getauft - Die Bedeutung der Taufe und des Glaubens
- Ein Abschied für immer? - Die Hoffnung der Christen auf das Leben nach dem Tod
NEU ERSCHIENEN Werkstattheft Der kleine Botaniker und die großen Botschaften
Boto geht schon und auch gerne in die 4. Klasse. Noch lieber aber geht er neuerdings in die Gärten am Stadtrand. Dort hat ihm nämlich Herr Schreber ein Stückchen von seinem Garten überlassen. Boto möchte dort richtige Pflanzen säen und Früchte ernten! Aber das geht nicht so schnell und einfach, wie er zunächst denkt.
Er entdeckt, wie „wachsen geht“ und er lernt Geschichten von Jesus kennen. In diesen Geschichten vergleicht Jesus die Liebe und das Reich Gottes mit Erfahrungen, die Boto selbst beim Pflanzen macht.
So wird Boto ein richtiger Botaniker und lernt bei der Bodenarbeit die guten Botschaften der Gleichnisse Jesu kennen.
Der kleine Boto bekommt zunächst ein Stückchen Land zur Verfügung. Er lernt und entdeckt von Tag zu Tag, wie man den Boden bestellt und sät (Tag 1: „Vom Sämann“ / Matthäus 13,1-9/18-23), wie viel Kraft auch im kleinsten Samenkorn stecken kann (Tag 2: „Vom Senfkorn“ / Markus 4,30-32), wie schön und sinnvoll die Natur gestaltet ist und dass Wachsen Zeit braucht und schließlich (Tag 3: „Vom Sorgen der Lilien auf dem Felde“ / Matthäus 6,28f), wie man Ernte dankbar als Segen empfängt, denn Ernte ist nicht gewiss, sondern ein Geschenk Gottes. Dieses Geschenk als solches wahrzunehmen und es dankbar zu genießen wird für Boto zunehmend wichtig (Tag 4: „Vom reichen Kornbauer“ / Lukas 12,16–21). Am 5. Tag könnte der Abschluss-Gottesdienst gefeiert werden.
Die Arbeitshilfe kann hier bestellt werden.
NEU ERSCHIENEN: ICH BIN DABEI
Das erfolgreiche D.I.E.N.S.T.-Programm ganz neu überarbeitet und zugeschnitten auf die Anforderungen der Landeskirchen. In Kooperation mit der Evangelischen Kirche Baden.
Viele Menschen sind sich gar nicht bewusst, welche einzigartigen Fähigkeiten sie besitzen – und dass sie mit diesen Fähigkeiten die Welt positiv verändern können. "Ich bin dabei" ist ein motivierender Gaben-Kurs, der Menschen hilft herauszufinden, was in ihnen steckt – und ihnen zeigt, wie sie ihre Begabungen in ihr ehrenamtliches Engagement einbringen können.
So kann sich Gemeinde immer mehr von Begabungen her entwickeln und lebendig werden lassen, was Gott geschenkt hat.
Zu bestellen beim Gerth-Verlag
Trainingstage für Multiplikator/innen in Bad-Herrenalb/Neusatz (27.-29.4.2012), Infos über amd@ekiba.de, und in Schloss Beuggen/Rheinfelden (10.3.2012), Infos über: obenauer@schloss-beuggen.de
Kurse zum Glauben.
Sie heißen „Emmaus“ oder „Zwischen Himmel und Erde“, „ Stufen des Lebens“, „Spur 8“ oder „Alpha“ - Kurse, die zentrale Inhalte des christlichen Glaubens vermitteln und Menschen auf ihren Wegen des Glaubens begleiten, erfreuen sich seit einigen Jahren einer spürbar wachsenden Beliebtheit. Eigens für Erwachsene konzipiert, erreichen sie Christen, die sich ihrer Kirche entfremdet haben, aber auch andere Menschen, die auf der Suche nach ihrem Lebenssinn mehr über den christlichen Glauben erfahren möchten. Häufig übertreffen die Teilnehmerzahlen sogar deutlich die Erwartungen der Veranstalter.
Besonderes Interesse zeigen Menschen in der Lebensmitte, einer biographischen Phase, in der Fragen nach dem Wesentlichen offensichtlich stärker in den Vordergrund treten. Bemerkenswert ist, dass dieses Interesse unabhängig ist von der Nähe oder Distanz zum kirchlichen Leben. Gemeinden, die zu Glaubenskursen einladen, hören von Menschen mit ganz unterschiedlichem Hintergrund, dass sie die Auseinandersetzung mit den Inhalten des christlichen Glaubens und den Geschichten der Bibel als persönlichen Gewinn empfinden.
Aufgrund dieser vielfältigen positiven Erfahrungen betrachtet der Rat der EKD Kurse zum Glauben als eine zentrale Zukunftsaufgabe der Evangelischen Kirche. Er hat beschlossen, ihre weitere Entwicklung nachhaltig zu unterstützen und damit ein kirchenpolitisches Signal gesetzt.
Glaubenskurse für Erwachsene als Regelangebot der Gemeinden: www.kurse-zum-glauben.de
20 Jahre Stufen des Lebens in Baden
- mit einem bezaubernden Fest in der Heiliggeistkirche in Heidelberg
Ein Fest des Dankes und der Freude für 20 Jahre Stufen des Lebens in Baden unter der Schirmherrschaft der Präsidentin der Landessynode Margit Fleckenstein feierte die AMD - die Missionarischen Dienste der Landeskirche am vergangenen Samstag in der Heiliggeistkirche in Heidelberg. Zur großen Festgemeinde gehörten auch Anne Bringmaier und Ursel Roggenkamp (siehe Bild), die als erste vor 20 Jahren in Heidelberg-Wieblingen einen Kurs „Stufen des Lebens“ durchführten.
Eröffnet wurde das Fest im Chorraum vor dem prächtig geschmückten Erntedankaltar mit der Stunde der Kirchenmusik von Kantor Christoph Andreas Schröder, der Werke von Bach, Mendelsohn-Bartholdy und anderer Komponisten dem Fest gemäß dem Motto Stufen des Lebens einfügte. Die Sopranistin Myriam Kreppein sang Stücke aus dem Elias. Dekanin Dr. Marlene Schwöbel begrüßte die Festgemeinde mit herzlichen Worten der Freude und Wertschätzung.
An den herbstlich geschmückten Festtafeln versammelten sich im Mittelschiff 170 Festgäste. Isabel Prinzessin zu Löwenstein moderierte charmant und mit Leidenschaft für „Stufen des Lebens“ den Festabend. Was ihr am Herzen liegt und wofür sie sich seit zwei Jahrzehnten einsetzt, teilte sie mit: Unterwegssein mit biblischen Geschichten in Bodenbildern, die die Seele anrühren, Niedergebeugte aufrichten, Glauben an den lebendigen Gott wecken und wunderbare Begegnungen mit vielen Menschen ermöglichen, mit biblischen Geschichten vertraute, aber auch weniger vertraute.
Frieder Gutscher, Liedermacher und Freund von Stufen des Lebens, begleitete das Programm mit Gitarre, eigenen Liedern und ermunterte zum kräftigen Mitsingen der Choräle zum Loben Gottes in der klangfreudigen Kirche. Justizrätin Margit Fleckenstein sprach vom eigenen Erzählen vom Glauben an Jesus in Ichform (siehe Grußwort) und der Wichtigkeit des Kurses „Stufen des Lebens“ für das Erfassen der biblischen Botschaft mit Augen und Ohren. OKR Dr. Kreplin mutmaßte, was den religionspädagogischen Kurs nach nicht nur 20, sondern bereits 30 Jahren frisch erhält, und warb für die EKD weite Kampagne „Kurse zum Glauben“ im kommenden Winterhalbjahr, zu denen auch „Stufen des Lebens“ gehört.
Zwei große Teilnehmendengruppen kamen aus Wiesenbach, wo Isabel zu Löwenstein vor fast 20 Jahren mit den Kursen begann, und aus Willsbach bei Heilbronn, wo Stufen des Lebens von Waltraud Mäschle in schweren Krankheitszeiten entwickelt wurde. Ihre Nachfolgerin seit 12 Jahren, die Pädagogin Traudel Krause, öffnete für den Schatz von Stufen des Lebens. Er ermutigt zu einem verheißungsorientierten Leben und setzt sich mit dem auseinander, was die Brunnen des Lebens verstopft und benannt werden muss.
In einer Talkrunde kamen einige Engagierte für Stufen des Lebens zu Wort, unter anderem die Nichte der Entwicklerin des Kurses, Rahel Becker. Sie setzt sich in Südbaden für die Verbreitung der Kurse ein. Sie erzählte, wie sie sich als junge Frau mit ihrer Tante gestritten habe, weil sie fand, dass die Kurse, die Menschen zu sehr mit ihrer Geschichte konfrontieren und überfordern würden. Aber wer wahrhaftig sein will, darf dem Schmerz nicht ausweichen.
Zum Fest des Dankes wurden auch neben den Freunden aus Württemberg einige aus Hessen, dem Rheinland, Bayern und der Schweiz begrüßt. Im Schlusswort bekräftige Kirchenrat Hans-Martin Steffe den Dank an Gott und sein Bodenpersonal und warb um Freunde, die auch zukünftig mithelfen „Stufen des Lebens“ zu verbreiten und die spendenfinanzierte Stelle mit zu tragen. “Stufen des Lebens“ ist ein gelungenes Beispiel, wie an der Basis Gewachsenes und von Liebhabern Gepflegtes von Kirchenleitung aufgenommen, vernetzt und verbreitet werden kann.
Hans-Martin Steffe

Referat Dr. Götz Häuser
