Besuchsdienst

 

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Mitarbeitende im Besuchsdienst übernehmen einen wertvollen Dienst: Sie machen sich auf den Weg und besuchen andere dort, wo diese zu Hause sind – anstatt in kirchlichen Räumen auf sie zu warten. Besuchsdienst kann dabei unterschiedliche Gesichter haben: z. B. Besuche bei Neuzugezogenen, bei Jubilaren zum Geburtstag (Senioren; 40-/50-Jährige; 33-/44-/55-/66- usw. Jährige), bei Taufeltern oder im Alten-/Pflegeheim.
Die Besuche können unterschiedlich motiviert sein: „Wir vergessen euch nicht“, „Wir öffnen uns und gehen auf Außenstehende zu“ oder „Wir begleiten euch an Wendepunkten des Lebens“. Immer geht es darum, Anteil zu nehmen an dem, was die Besuchten bewegt, hier und da entstehen Gespräche über Lebens- und Glaubensfragen. Manchmal erfahren Mitarbeitende im Besuchsdienst auch Abweisung - aufgrund schlechter Erfahrungen mit Glaube und Kirche oder aus Furcht vor Vereinnahmung oder Bevormundung auf Seiten der Besuchten. Diese bewusste Distanz wird geachtet.

Die regelmäßigen Treffen im Besuchsdienstteam helfen, erfreuliche wie schwierige Erfahrungen aus den Begegnungen zu reflektieren, sich gegenseitig zu stärken, an spezifischen Themen gemeinsam zu arbeiten und durch Wort und Gebet Kraft für diesen Dienst in der Gemeinde zu gewinnen.

Ziele:

  • Menschen in ihrer persönlichen Lebenssituation wahrnehmen
  • Gesprächspartner/Gesprächspartnerin sein
  • Menschen begleiten - auch in schwierigen Lebensphasen
  • Kontakte innerhalb der Kirchengemeinde herstellen und pflegen
  • Erwartungen an die Kirchengemeinde wahrnehmen
  • Gottes Menschenfreundlichkeit mit und ohne Worte ausdrücken

Zielgruppen:

  • grundsätzlich: alle Gemeindeglieder; doch: die Gemeindeleitung setzt bewusst Akzente und wählt aus, welche Zielgruppe(n) besucht werden soll(en)
  • z. B.: Geburtstagsjubilare höheren Alters; Neuzugezogene; Kranke; Trauernde; Menschen aus bestimmten Wohnvierteln (Neubaugebiet), einer bestimmten sozialen Gruppe (Aussiedler) oder eines bestimmten Alters (alle 40-Jährigen); Eltern von Täuflingen oder Konfirmanden ...

Unterstützung durch die Missionarischen Dienste:

  • Beratung von Gemeinden, die einen Besuchsdienst aufbauen möchten
  • Arbeitshilfe: Schritte zum Aufbau eines Besuchsdienstes in der Gemeinde
  • Grundlagenseminare für neue MitarbeiterInnen
  • Fortbildungen für bestehende Besuchsdienstkreise zu Themen der Besuchsdienstarbeit und zum Erfahrungsaustausch
  • Jährliche Wochenendtagung zu Themen der Besuchsdienstarbeit und zum Erfahrungsaustausch

AMD-Kalender

     

    ERINNERN & VERTRAUEN

     

    Glaubenskurs für Hochbetagte

    ERINNERN & VERTRAUEN Glaubenskurs für Hochbetagte

    Die Zahl der hochbetagten Menschen steigt. Viele sind in ihren letzten Lebensjahren auf die Betreuung im Pflegeheim angewiesen. Speziell für sie haben wir den Glaubenskurs ERINNERN & VERTRAUEN entworfen.
    Der Kurs besteht aus acht jeweils etwa einstündigen Gesprächseinheiten. Er kann von Seelsorger/innen, Beschäftigten in der Pflege o. Betreuung oder auch von Ehrenamtlichen durchgeführt werden. Der Kurs wendet sich an Gruppen von hochbetagten Menschen in Alters- und Pflegeheimen oder auch in der Gemeindearbeit. Die Einheiten können auch einzeln durchgeführt werden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich und der Vorbereitungsaufwand ist minimal.
    Mit einem Alltagsgegenstand wird die Gruppe zu einem biblischen Thema hingeführt. Bibelworte, Fragen und Impulse geben dem Gespräch Richtung und Inhalt vor. Aber das Wichtigste sind die Beiträge der Teilnehmenden. Hier ist ihre Lebenserfahrung gefragt. Abgeschlossen wird jedes Gespräch mit einem Choralvers, den alle Teilnehmenden für sich mitbeten können.

    Der Kurs umfasst folgende Kapitel:

    1. Vergiss nicht zu danken! - Danken lernen für das Schöne im Leben
    2. Mensch, ärgere dich nicht! - Lernen, auch schwierige Lebenswege zu akzeptieren
    3. Die Schuld erließ er ihm auch - Vergebung als Grundlage für unser Verhältnis zu Gott
    4. Mit zweierlei Maß - Die Notwendigkeit, auch Anderen zu vergeben
    5. Ganz der Vater - Jesus Christus, der Sohn Gottes
    6. Ich bin getauft - Die Bedeutung der Taufe und des Glaubens
    7. Ein Abschied für immer? - Die Hoffnung der Christen auf das Leben nach dem Tod

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         ANSPRECHPARTNERIN

         

        Dr. Silke Obenauer